Vereinsaktivitäten 2019

Besuch der öffentlichen Generalprobe Dido and Aeneas, Remembered

In Kooperation mit den Freunden der ZEIT fand bei diesem Probenbesuch in der Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord ein besonderes Rahmenprogramm statt. Von Juliane Votteler, Dramaturgin der Ruhrtriennale erhielten die Freundeskreismitglieder eine kurze Einführung zum Stück, um sich auf den Abend einzustimmen. Vielen ist die großartige Performance der Jazzsängerin, Performerin und Akkordeonistin Erika Stucky im Gedächtnis geblieben, die stimmgewaltig und mit scheppernder Schaufel auftrat. Im Anschluss an den Probenbesuch fand außerdem eine Podiumsdiskussion mit dem Regisseur David Marton und Intendantin Stefanie Carp statt. Moderiert wurde die kurzweilige Diskussion von ZEIT-Redakteur Peter Kümmel.

Dido und Aeneas (Foto: B. Soulage)

Während der Ruhrtriennale 2019 besuchte der Freundeskreis außerdem zwei weitere Generalproben:

All the good in der Maschinenhalle Zweckel

In der Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck sahen die Freundeskreismitglieder die Produktion All the good von Jan Lauwers und der Needcompany. All the good ist eine Geschichte mit doppeltem autobiographischen Hintergrund, auf der einen Seite Eliks Leben, auf der anderen das von Jan Lauwers, Grace Ellen Barkey und ihren Kindern: eine Künstlerfamilie zwischen Alltagssorgen und der Allgegenwärtigkeit von Krieg und Terror.

All the Good (Foto: M. Vanden Abeele)
All the Good (Foto: M. Vanden Abeele)

Evolution in der Jahrhunderthalle Bochum

Die Uraufführung von Regisseur Kornél Mundruczós Evolution war sicherlich eines der Höhepunkte der vergangenen Ruhrtriennale und wurde vom Publikum gefeiert. Unvergesslich, wie sich die sagenhafte Tiefe der Jahrhunderthalle öffnete und der lettische Staatschor die Chorpassagen des „Requiems“ singend langsam auf den Zuschauerraum zugeht.

Besuch Ruhr Ding: Territorien von Urbane Künste Ruhr

Auch außerhalb der Ruhrtriennale gab es in der Region wieder viele Kunstprojekte zu entdecken: Das Ausstellungsprojekt Ruhr Ding: Territorien von Urbane Künste Ruhr beschäftigte sich mit den Begleiterscheinungen einer zunehmenden Globalisierung und dem Verhältnis von Identität und Territorien. Gemeinsam mit einer Kunstvermittlerin aus dem UKR-Team haben sich Freundeskreismitglieder auf eine sogenannte Irrlicher-Tour begeben und in Essen Kunstwerke von Margot Bergmann, Lawrence Lek und Köken Ergun entdeckt.

Prolog: Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend

Der Prolog der Ruhrtriennale fand zum ersten Mal an einem für das Festival ungewöhnlichem Ort statt: Das Audimax bildet den architektonischen Mittelpunkt des denkmalgeschützten Campus-Ensembles der Ruhr-Universität Bochum. Es verwandelte sich unter der Regie von Christoph Marthaler in ein Weltparlament, in dem die Zuschauerinnen aus der Gegenwart und einer erkennbaren Zukunft auf ein zerstörtes Europa blickten.

Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend (Foto: M. Horn)

Führung durch die Unterwelten der Jahrhunderthalle

Nach einer ereignisreichen Ruhrtriennale trafen sich die Freundeskreismitglieder zum Jahresausklang bei einem Ausflug in die Unterwelten der Jahrhunderthalle. Nur an wenigen Orten sind Vergangenheit und Gegenwart so gelungen vereint wie in der denkmalgeschützten Jahrhunderthalle Bochum. In der spannenden Führung erfuhren Die Vereinsmitglieder viel über die Wandlung des imposanten Gebäudes von der Gaskraftzentrale zum zentralen Festspielhaus der Ruhrtriennale und inspizierten „unter Tage“ die Versorgungsschächte des verzweigten unterirdischen Systems.